Kompetenzfeld
AkzeptanzEnergiewende gemeinsam vorantreiben!
Die Energiewende gelingt nur gemeinsam. Wir erforschen, wie wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Akteure zu neuen Technologien und Lösungsansätzen für mehr Energieeffizienz stehen und welche Maßnahmen für eine Annahme und Umsetzung erforderlich sind. Wir leiten tragfähige Szenarien für die Zukunft und vermitteln gewonnenes Wissen direkt zu den Stakeholdern weiter, damit alle davon profitieren.
Erforschen. Vermitteln. Voranbringen.
Akzeptanz und Wissenstransfer für die Energiewende
Im Kompetenzfeld stehen Akzeptanz und Kommunikation im Mittelpunkt. Ziel ist es, zu verstehen, wie Industrie, Politik und Gesellschaft zur Energiewende und den dafür nötigen Technologien stehen und welche Faktoren ihre Einstellungen und Entscheidungen beeinflussen. Dazu ist beabsichtigt, Stakeholder im Saarland wie Energieversorger, Netzbetreiber, Wohnungsbaugesellschaften, Kommunen, Unternehmen und Privathaushalte in unterschiedliche kooperative Formate mit einzubeziehen. Dabei sollen Fragenrund um den Ausbau von Wärmespeichern, PV-Anlagen, Solarthermie, Elektromobilität und Ladeinfrastruktur aber auch zur Elektrifizierung von Haushalten oder Produktionen beleuchtet werden.
Auf Basis dieser Daten werden zukünftige Szenarien zur Gewinnung, Speicherung und zum Verbrauch von Energie entwickelt und gemeinsam mit den Beteiligten weiter verfeinert. Durch diesen beteiligungsbasierten Ansatz entsteht ein realistisches Verständnis dafür, welche Lösungen technisch machbar und gesellschaftlich akzeptiert sind. Gleichzeitig sorgt unsere Öffentlichkeitsarbeit dafür, dass die gewonnenen Erkenntnisse zielgerichtet an Industrie, Politik und Gesellschaft kommuniziert werden. So trägt das Kompetenzfeld dazu bei, tragfähige Strategien, Geschäftsmodelle und Wissen für eine nachhaltige Energiewende im Saarland aufzubauen und dauerhaft zu verankern.
Ziele und Forschungsschwerpunkte
Sensibilisieren und Akzeptanz fördern
Stakeholder einbeziehen
Szenarien Modellierung
Kooperative Optimierung
Wissen verbreiten
Projektmarke stärken
Wer an der Zukunft der Energie arbeitet
Das Forschungsteam der htw saar treibt im Kompetenzfeld die Akzeptanz voran und kommuniziert Projektergebnisse nach außen. Das Team analysiert Stakeholder-Einstellungen, entwickelt realistische und zukunftssichere Energieszenarien und macht Ergebnisse verständlich und nutzbar. Dabei unterstützt das Kompetenzfeld die anderen Kompetenzfelder, ihre Forschung praxisnah und akzeptiert umzusetzen.
Prof. Dr. Steffen Hütter
(htw saar)
Steffen Hütter ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler, Professor für Produktion und Logistik sowie erfahrener Unternehmensberater und Projektmanager. Mit langjähriger Industrie- und Forschungserfahrung gestaltet er die strategische Ausrichtung von Organisationen in Bildung und Wissenschaftsmanagement. Er ist Mitglied und stellvertretender Sprecher des Wissenschaftsclusters Future-Transportation-Society (FTS) an der htw saar, wo er interdisziplinär an Mobilitätstechnologien, gesellschaftlicher Akzeptanz und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Zukunft arbeitet. Zudem ist er Mitglied der Geschäftsführung des Instituts für ZukunftsEnergie- und Stoffstromsysteme (IZES gGmbH), zugleich An-Institut der htw saar und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Universität des Saarlandes.
Isabelle Rösler
(htw saar)
Isabelle Rösler ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Wissenschaftscluster Future-Transportation-Society (FTS) an der htw saar in Saarbrücken. Als Projektmanagerin betreut sie nationale und grenzüberschreitende Forschungsprojekte im Bereich Mobilität und Verkehr. Dabei verantwortet sie neben dem Projektmanagement auch die Kommunikation sowie die wissenschaftliche Begleitung und stellt mit ihrem betriebswirtschaftlichen Know-how eine strukturierte, effiziente und praxisnahe Umsetzung sicher.
Zuvor war sie als Projektleiterin in einem Marktforschungsinstitut tätig und sammelte umfangreiche Erfahrung in der Konzeption, Durchführung und Auswertung von Akzeptanzstudien, die sie heute gezielt in partizipative Formate einbringt.
Forschung beginnt
mit einer guten Frage.
Wie kann ich EnFoSaar unterstützen?
Als Privatperson können Sie sich für unsere Umfragen registrieren. Bis 2030 werden wir Sie etwa 3–4-mal im Jahr kontaktieren, um ihnen oder Informationen zu Terminen, Workshops und Präsentationen zukommen zu lassen. Selbstverständlich ist die Teilnahme freiwillig, und Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
Unternehmen:
Unternehmen, die ihre Energieversorgung nachhaltig gestalten und innovative Lösungen entwickeln möchten, finden in uns einen starken Projektpartner. Wir bieten angewandte Forschung, strukturierte Analysen und digitale Werkzeuge im Rahmen gemeinsamer Entwicklungsprojekte, um Energiesysteme effizienter, resilienter und zukunftsfähig zu gestalten.
In assoziierter Partnerschaft arbeiten wir gemeinsam an konkreten Fragestellungen: Wir entwickeln Konzepte, evaluieren Optionen und identifizieren tragfähige Lösungen – etwa für Multienergiesysteme, Sektorenkopplung, Wasserstoffintegration oder die digitale Überwachung von Energieinfrastrukturen – stets abgestimmt auf die individuellen Ziele Ihres Unternehmens.
Bringen Sie Ihre Expertise ein und gestalten Sie mit uns im Rahmen eines gemeinsamen Projekts die Energie von morgen.
Forschung:
Sie forschen in den Bereichen Energie, Digitalisierung oder Nachhaltigkeit und möchten Ihre Expertise in ein interdisziplinäres Projekt einbringen? Unser Vorhaben vereint Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Themenbereichen, um innovative Lösungen für ein zukunftsfähiges Energiesystem zu entwickeln.
Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitwirkung: von der gemeinsamen Bearbeitung konkreter Forschungsthemen über methodische Zusammenarbeit bis hin zur Entwicklung neuer Teilprojekte. Ihre Ideen, Ansätze und Perspektiven sind willkommen und können aktiv in unsere Arbeit einfließen.
Kontaktieren Sie uns und wir prüfen gemeinsam, wo Ihre Forschung am besten anknüpft, und stellen den direkten Kontakt zu den zuständigen Teams her.
Warum ist Akzeptanz für die Energiewende so wichtig?
Ohne Akzeptanz bringt die beste Forschung, die überzeugendste Strategie oder das innovativste Produkt nichts. Die Zustimmung zur Energiewende ist entscheidend, damit Veränderungen tatsächlich Wirkung entfalten können. Akzeptanz entsteht, wenn Prozesse nachvollziehbar, fair und mit spürbarem Nutzen für Gesellschaft und Umwelt gestaltet sind. Sie erleichtert die Einführung neuer Technologien und stärkt das Vertrauen in eine nachhaltige, zukunftssichere Energieversorgung.
Welche Rolle spielt das Forschungsteam der htw saar im Projekt?
Das Forschungsteam der htw saar übernimmt im Kompetenzfeld 5 die zentrale Rolle, die Akzeptanz und den Wissenstransfer im Projekt voranzutreiben. Es analysiert die Einstellungen relevanter Akteure zur Energiewende, entwickelt gemeinsam mit Stakeholdern realistische Zukunftsszenarien und sorgt dafür, dass Forschungsergebnisse verständlich, wirkungsvoll und zielgruppenspezifisch kommuniziert werden. Damit unterstützt das Team die anderen Kompetenzfelder, ihre Erkenntnisse praxisnah umzusetzen und gesellschaftlich zu verankern.
Wie können Stakeholder ihre Perspektiven einbringen?
Stakeholder können ihre Perspektiven aktiv einbringen, indem sie an Befragungen, Workshops oder Expertendiskussionen teilnehmen. So fließen ihre Erfahrungen, Erwartungen und Anforderungen direkt in die Entwicklung von Energieszenarien ein und helfen, Lösungen praxisnah und gesellschaftlich akzeptiert zu gestalten. Beteiligen Sie sich jetzt und gestalten Sie die Energiewende im Saarland mit!
Welche Ergebnisse fließen aus den Stakeholder-Befragungen zurück ins Projekt?
Die Ergebnisse der Stakeholder-Befragungen liefern wertvolle Einblicke in Bedürfnisse, Erwartungen und Hemmnisse von Industrie, Politik und Gesellschaft. Sie dienen als Grundlage für die Entwicklung und Validierung von Energieszenarien, unterstützen die Optimierung technischer Lösungen und helfen, Strategien zu entwickeln, die sowohl praktisch umsetzbar als auch gesellschaftlich akzeptiert sind. Ihre Rückmeldungen gestalten aktiv die Zukunft der Energiewende mit!
Was sind „Energieszenarien“ und wozu dienen sie?
Energieszenarien helfen dabei zu zeigen, wie sich Energieversorgung, -nachfrage und -technologien unter bestimmten Annahmen entwickeln könnten. Dies ist vor allem sinnvoll, da der saarländische Energiefahrplan eine Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien auf mindestens 40% und eine CO2-Reduktion bis 2030 vorsieht. Durch die Energieszenarien können wir verschiedenen Anwendungsbereiche erforschen, die darauf abzielen, die Energieeffizienz zu steigern und den Ausbau erneuerbaren Energien voranzutreiben und dabei das bundesweite Ziel 2045 treibhausgasneutral zu werden, unterstützen.
Welche Kommunikationskanäle nutzt das Projekt?
Welche Möglichkeiten ergeben sich für Unternehmen oder Kommunen, von der Forschung zu profitieren?
Unternehmen und Kommunen können direkt von unseren Forschungsergebnissen profitieren, indem sie Erkenntnisse für eigene Projekte, Planungen oder Strategien nutzen. Durch Workshops oder Kooperationen ermöglichen wir den Austausch von Wissen und praxisnahen Lösungen. Außerdem bieten unsere Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Social-Media-Kanäle kontinuierlich Zugang zu neuen Forschungsergebnissen. Interessierte Unternehmen und Kommunen sind jederzeit eingeladen, Kontakt aufzunehmen, um gemeinsam praxisnahe Lösungen zu entwickeln.
Wie unterstützt das Kompetenzfeld die anderen Kompetenzfelder im Projekt?
Forschungsansätze und Ergebnisse der anderen Kompetenzfelder werden im Kompetenzfeld 5 auf gesellschaftliche und industrielle Akzeptanz geprüft. Gleichzeitig fließen Erkenntnisse aus der Akzeptanzforschung zurück in die anderen Kompetenzfelder, um deren Arbeit praxisnah und wirkungsvoll zu unterstützen.
Der Funke, der neue Ideen entzündet.
Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft gestalten!
Wir freuen uns auf Anregungen und Fragen.

